Klasse B - Mercedes EQA

Der EQA fährt rein elektrisch – leise, ohne Schaltvorgänge und ohne lokale Emissionen.
Das nimmt gerade am Anfang Druck aus der Situation: keine Kupplung, kein Abwürgen, volle Aufmerksamkeit für Verkehr, Blickführung und Entscheidungen.

Dass die Wahl auf den EQA fiel, hat noch einen zweiten Grund: Er wird in Rastatt gebaut, also in Deutschland, zu europäischen Standards.
Umweltbewusstsein hört für mich nicht beim Auspuff auf, sondern fängt bei der Herstellung an.
Wenn ich als Fahrschule jeden Tag unterwegs bin, will ich den Abdruck dieser Kilometer so klein wie möglich halten.

  • Vollelektrisch, Automatik (Ausbildung mit Schlüsselzahl 78)
  • Produktion in Deutschland
  • Vollständige Sicherheits- und Assistenzausstattung

Klasse B - Seat Ateca

Der Ateca ist das Schaltfahrzeug der Fahrschule. Wer den Führerschein ohne Automatik-Beschränkung möchte oder die Schaltkompetenz nach der Automatik-Ausbildung nachholt, absolviert hier mindestens zehn Stunden am Handschaltgetriebe.

Die erhöhte Sitzposition ist dabei ein echter Vorteil: mehr Überblick über die Fahrbahn, leichteres Einschätzen von Abständen, entspannteres Rangieren. Beim Thema Sicherheit steht der Ateca dem Cupra Born in nichts nach – an Bord istalles, was heute dazugehört.

  • Handschaltgetriebe, mindestens 10 Stunden um die Schaltkompetenz zu erlangen
  • Erhöhte Sitzposition, sehr gute Übersicht
  • Umfangreiche Assistenz- und Sicherheitssysteme

Klasse B - Cupra Born

Umweltneutral und trotzdem mit Fahrspaß – dafür steht der Cupra Born. Elektrisch, spontan im Antritt und angenehm ruhig im Innenraum.

Er entlastet dort, wo Entlastung in der Ausbildung sinnvoll ist, und lässt Raum für das Wesentliche: vorausschauend fahren, den Verkehr lesen, sicher ankommen.

Wie auch der Mercedes ist der Cupra in Europa (Spanien) produziert.

  • Vollelektrisch, Automatik (Ausbildung mit Schlüsselzahl 78)
  • Umfangreiche Assistenzsysteme
  • Ruhiges, entspanntes Fahrgefühl

Klasse AM - Vespa Primavera Elettrica 45

Mit 15 zum ersten Mal selbst unterwegs sein – und das auf einer Vespa. Schöner kann ein Zweiradleben kaum anfangen.

Die Primavera Elettrica fährt rein elektrisch: leise, ohne Abgase, ohne Schalten. Einfach aufsteigen, Gas geben, losfahren. Mit 45 km/h ist sie genau richtig für die ersten eigenen Kilometer – schnell genug, um mitzuschwimmen, ruhig genug, um alles in Ruhe zu lernen. Das macht den Kopf frei für das, worauf es in der Ausbildung ankommt: Blickführung, Balance, Verkehr lesen.
Und dann ist da noch das, was keine Datenblattzeile beschreibt: Eine Vespa ist schick. Sie hat Stil, sie hat Qualität, man sieht und spürt an jedem Detail, dass hier nicht gespart wurde. Wer damit das erste Mal um die Ecke biegt, kommt garantiert mit einem Grinsen zurück.

  • Elektrischer Antrieb, leise und emissionsfrei vor Ort
  • Kein Schalten – der einfachste Einstieg ins Zweiradleben
  • Verarbeitung und Design, die einfach Freude machen

Klasse B196 - Vespa Primavera Elettrica 70 (RED)

Für die Erweiterung B196 bleibt es bei der Vespa. Wer mit Autoführerschein aufs Zweirad umsteigt, bringt Verkehrserfahrung schon mit – neu sind Balance, Schräglage, Blickführung.

Und sie kann noch etwas mehr als schön sein: Sie ist eine (RED)-Edition. Mit jedem Fahrzeug dieser Serie floss Geld in ein soziales Projekt. Lebensgefühl, Umweltbewusstsein und Haltung in einem Roller – das gibt es nicht oft.

Klasse A1 - KTM 125 Duke

Super leicht, super schick: Die 125 Duke sieht aus wie ihre großen Schwestern, nur eine Nummer kleiner. Genau das macht sie zum perfekten Start ins Zweiradleben.

Sie verzeiht viel, ohne langweilig zu sein. Das geringe Gewicht nimmt die Angst vor dem Rangieren und vor der ersten Ampel am Berg, die Sitzhöhe passt auch für kleinere Fahrer:innen. Und sie fährt sich schon so, wie sich eine Duke anfühlen soll – deshalb sitzt nach den ersten Runden fast immer ein Grinsen unter dem Helm.

Klasse A2 - KTM 390 Duke

Die tiefergelegte und sehr leichte 390 Duke schließt die letzte Lücke in der Reihe. Sie ist kaum schwerer als die 125er, ihre Sitzbank liegt tiefer, und ihre Leistung liegt genau zwischen der Kleinen und den Großen.

Damit ist sie die richtige Wahl für alle, die sich vorsichtig steigern wollen, ohne auf Spaß zu verzichten. Der Umstieg von der 125er fällt fast nicht auf – bis man das erste Mal am Gas dreht.

Klasse A2 - KTM 690 Duke

Die 690 Duke ist mein Liebling für die Eifel. Ein Zylinder, wenig Gewicht, direkte Gasannahme – dieses Motorrad tut genau das, was die Hand am Gasgriff will, und keinen Millimeter mehr.

Für die Ausbildung ist sie gedrosselt und damit A2-tauglich. Gutmütig ist sie deshalb trotzdem nicht langweilig: gemütlich und sensibel, wenn jemand noch Sicherheit sucht – schnell und feurig, sobald das Können da ist. Für kurvige Strecken ist sie meine erste Wahl.

Klasse A - KTM 790 Duke

Nicht jeder ist groß gewachsen, und niedrige Motorräder in der offenen Klasse sind selten. Die 790 Duke ist unsere Antwort darauf: die A-Maschine für kleinere Leute, mit einer Sitzhöhe, bei der beide Füße Bodenkontakt haben.

Technisch hat sie alles an Bord, was hilft. Im Regenmodus gibt sie das Maximum an Unterstützung, im Track-Modus praktisch keine – dazwischen findet jeder seinen Punkt. Der Fahrspaß bleibt in jedem Modus derselbe, das ist bei einer Duke Ehrensache.

Klasse A - KTM 1190 Adventure

Für größere Menschen gibt es das Gegenstück: die Reiseenduro. Hohe Sitzposition, breiter Lenker, souveräne Übersicht – ein Motorrad, das Strecke kann und trotzdem entspannt bleibt.

Sie ist außerdem eine meiner beiden Begleitmaschinen – auf längeren Ausbildungsfahrten sitze ich gerne selbst auf ihr. Und nach etwas Übung steht sie auch den Schülerinnen und Schülern zur Verfügung. Nur eine kleine Warnung vorweg: Hier geht schon ordentlich die Post ab. ;-)

Klasse A - KTM 1290 Super Duke R

Mein neuer Stolz. Die 1290 beherrscht die ganze Klaviatur: Sie kann sanft, gutmütig und überraschend leicht und handlich – und sie kann Rennsport, wenn jemand danach fragt. Zwischen diesen beiden Enden liegt alles, was ein Motorrad können muss.

Sie ist mein Begleitmotorrad, das heißt: Auf den Ausbildungsfahrten sitze ich selbst auf ihr. Und sie bleibt nicht für mich reserviert – wer so weit ist, darf sie auch fahren. Genau darin liegt für mich der schönste Teil dieses Berufs: das Können so weit aufzubauen, dass am Ende ein Motorrad dieses Kalibers kein Respektobjekt mehr ist, sondern ein Fahrerlebnis, das lange nachwirkt.